2003
Der Judo-Club Tiengen hat 2 neue Schwarzgurt-Träger

Klaus Sutter und Gerhard Eckert haben den schwarzen Gürtel.
Gerhard Eckert und Klaus Sutter vom Judo-Club Tiengen dürfen sich freuen. Sie haben am 14. Dezember in Bad Krotzingen ihre Prüfung zum 1. DAN (den 1. schwarzen Gürtel) bestanden.
Der schwarze Gürtel ist ein hohes Ziel für jeden Judoka. Es
handelt sich hier um einen Meistergrad, entsprechend
anspruchsvoll ist auch die Prüfung.
Zunächst einmal muß eine sogenannte "Kata" mit dem Prüfungspartner
demonstriert werden.
Beim 1. DAN handelt es sich dabei um 5 Gruppen mit je 3
Wurftechniken die beidseitig ausgeführt werden müssen. Dabei muß
eine festgelegte Form eingehalten werden. Im Prinzip ist jeder
Schritt abgezählt und jeder Handgriff muß sitzen. Der Werfende
und sein Partner müssen dabei exakt zusammenarbeiten, um ein
harmonisches Gesamtbild zu erreichen.
Dafür ist eine monatelange, gemeinsame Vorbereitung nötig.
Manche Prüflinge trainieren sogar über Jahre hinweg dafür.
Aber auch der 2. Teil der Prüfung ist sehr anspruchsvoll. Die
Schwarzgut-Aspiranten müssen alle Wurf-Grundtechniken und
zahlreiche Variationen dazu, sowie Kontertechniken und
Kombinationen demonstrieren können. Desweiteren zeigen sie
mehrere Variationen aller Halte-, Würge- und Hebeltechniken.
Zudem muß auch eine eigene Interpretation zu einer
Wettkampftechnik demonstriert werden.
Um so größer ist daher die Freude für den ganzen Verein, wenn
neue DAN-Träger von den Prüfungen, die einmal im Jahr
stattfinden, zurückkehren. Insbesondere da in den vergangenen
Jahren die Meßlatte bei den Prüfungen wieder recht hoch
angesetzt wurde.
Der Judo-Club Tiengen gratuliert daher gerne Gerhard und Klaus zu ihrer tollen Leistung.
(Dezember 2003)
Weihnachtsfeier mit Vereinsmeisterschaften
Alle Jahre wieder ... treffen sich die Kinder und Jugendlichen
vom Judo-Club Tiengen um Ihre Vereinsmeister zu ermitteln.
38 Kämpfer hatten sich dieses Jahr in der Gemeindehalle in
Unterlauchringen eingefunden, um ihre Meister zu ermitteln. Doch
bevor die Kämpfe losgingen, wurde zunächst gemeinsam der große
Weihnachtsbaum geschmückt. Dabei wurden auch die schönsten,
selbstgebastelten Christbaumanhänger prämiert.
Nach einem kurzen Aufwärmtraining konnten dann aber die
spannenden Wettkämpfe beginnen, die von den Eltern der Kinder
und Freuden des Vereins mit Interesse verfolgt wurden.
Die Vereinmeister des Jahres 2003 sind:
Jungs: Philipp Spitznagel -23 kg, Federico Riera -33 kg, Felix
Nothdurft - 34 kg, Francesco Riera -36 kg, Carsten Wohlfahrt -40
kg, Richard Fulgheri -45 kg, David Indlekofer -50 kg, Wilhelm
Wagener -55 kg, Samuel Augustiny -58 kg, Dominik Sutter +60 kg.
Mädchen: Nina Ringeler -33 kg, Katja Kramer -40 kg, Mirjam Derix
-45 kg, Julia Mutter -58 kg.

Die Wanderpokale für die besten Techniker (hier geht es
darum, wer die schönsten Würfe order besten Boden-Techniken
gezeigt hat) gingen an:
Philipp Spitznagel (Anfängergruppe Jungs), Dominik Sutter (Fortgeschrittene
Jungs), Nina Ringeler (Anfängergruppe Mädchen), Mirjam Derix (Fortgeschrittene
Mädchen).
Nach der Siegerehrung kam dann auch eigens Nikolaus vorbei, um
über das Vereinsgeschehen zu berichten und um Lob und Tadel
auszusprechen. Natürlich bekam auch jedes anwesende Kind ein Päckchen
mit Leckereien von ihm überreicht.
Der Abend wurde in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen
abgeschlossen. An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an
alle fleißigen Helfer und Kuchenspender.
(29.11.2003)
Erwachsenenausflug
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Am 4. Oktober trafen sich die erwachsenen Mitglieder
des Judo-Clubs zum Ausflug nach Efringen-Kirchen.
Treffpunkt war morgens um 10.30 Uhr am "Chilbiplatz".
Erst mal stärkte man sich mit einem Frühstück im Café
Küpfer. Dann ging es mit dem Bus nach Efringen Kirchen,
wo unsere Judoka von Vorstandsmitgliedern des JC Efringen-Kirchen
begrüßt wurden. Zunächst stand eine Wanderung durch die Weinberge auf dem Programm, wobei auch eine Kostprobe des dort angebauten Weines nicht fehlen durfte. Nach einem Zwischenstopp im Sportlerheim, hier konnte man sich bei Kaffee vom Regenwetter erholen, ging es weiter zum Isteiner Klotz, wo eine fachkundige Führung durch die Veitskapelle erfolgte. Hier gab es allerhand Interessantes zur Geschichte und Geographie zu erfahren. Mit dem Bus ging es danach weiter zum Efringer Weinfest, wo man bei Wein, ortsüblichen Spezialitäten, Musik und netter Stimmung den Abend ausklingen lassen konnte. Die Abfahrt zurück nach Hause erfolgte so auch erst um Mitternacht. |
Jugend-Zeltlager in Nöggenschwiel
Das Rosendorf Nöggenschwiel war am Wochenende Ziel der
Tiengener Judo-Jugend. Dort fand das traditionelle Zeltlager statt, an dem
wieder über 20 Kinder teilnahmen.
Mit dem Bus machten sich die Kinder und ihre Betreuer auf den Weg
ins Zeltlager. Gleich nach der Ankunft wurden mit vereinten Kräften
die Zelte auf der Wiese neben dem Pfadfinderheim aufgebaut. Natürlich
wurde auch die eigene Fahne des Judo-Clubs Tiengen gehisst.
Anschließend stärkten sich alle bei einem großen Spaghetti-Essen,
und der erste Abend konnte mit zünftiger Lagerfeuer-Romatik
beendet werden.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die Judo-Kinder
anderntags auf den Weg zu den Wasserfällen bei Aispel. Nach
dieser anstrengenden Tour schmeckten am Mittag die Hot-Dogs und kühlen
Wassermelonen besonders gut.
Für den Nachmittag stand das Bemalen von T-Shirts auf dem
Programm. Ein riesiger Topf Kesselgulasch stellte sicher, daß
niemand am Abend hungrig ins Bett mußte.
Auch der dritte Tag stand ganz im Zeichen von Sport und Spiel im
Freien. Das diesjährige Zeltlager konnte so mit einem schönen
Grillfest zusammen mit den Eltern der Kinder ausklingen.
![]() Auf der Wiese neben dem Pfadfinderheim in Nöggenschwiel hatten die Jugendlichen des Judo-Clubs Tiengen ihr Zeltlager aufgeschlagen. |
(Südkurier, 08.07.2003)
Erfolge beim Hochfirst-Turnier und bei den Kreis EM U11
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Weil ich ein Mädchen bin ... Zahlenmäßig sind sie bei den aktiven Mitgliedern leider untervertreten. Dennoch gelingt es gerade den Tiengenern Judo-Mädchen immer wieder vordere Plätze an Meisterschaften zu belegen. So hatten sich beim Hochfirst-Turnier in
Neustadt am Sonntag, den 10. Mai, wieder einige
Tiengener "Amazonen" einen Platz auf dem
Siegerpodest erkämpft. Bild: Ellen Polzer, Désirée Beiser, Julia Höffken, Julia Mutter |
| Am Samstag zuvor hatte sich Sarah Indlekofer bei den Kreis-Einzelmeisterschaften
U11 in Lörrach ebenfalls einen 1. Platz in der
Gewichtsklasse bis 40 Kg gesichert. Bei den Buben erreichte Nicolas Eckert den 2. Platz bis 38 Kg und Wilhelm Wagener den 3. Platz in der Klasse über 42 Kg. Alle drei haben sich somit für die Bezirks-Einzelmeistershaften U11 qualifiziert, die am Samstag, den 24. Mai, in Tiengen stattfinden. Interessierte Besucher und Freunde des Judosports sind herzlich eingeladen die spannenden Wettkämpfe in der Sporthalle beim Fußballstadion mitzuverfolgen. Für die Bewirtung ist gesorgt. Die Wettkämpfe beginnen um ca. 11.00 Uhr und werden auf drei Matten ausgetragen. |
![]() Sarah Indlekofer |
Mangels Trainer weniger Kinder und Jugendliche
Mitgliederzahlen beim Judoclub Tiengen im Nachwuchsbereich sind rückläufig - Roland Gantert übernimmt das Amt des Vorsitzenden
Die Mitgliederzahlen des Tiengener Judoclubs sind rückläufig. Diese Tendenz entspringt allerdings nicht nur dem allgemeinen Trend, sondern hat, wie der Vorsitzende Kurt Franz an der Jahreshauptversammlung erläuterte, noch einen sehr spezifischen Grund: Es mangelt an Trainern, und deshalb wurde im vergangenen Jahr ein Aufnahmestop für Kinder und Jugendliche verfügt.
Aller Voraussicht nach wird es in diesem Jahr keinen neuen Anfängerkurs geben. Folglich liegt der Rückgang der Mitglieder in dieser Altersgruppe, bei den Erwachsenen sind sogar fünf dazugekommen. Die Gesamtmitgliederzahl beträgt nun 185 (18 weniger als im Vorjahr), davon sind 113 Aktive unter 18 Jahren und 42 erwachsene Aktive.
Dennoch ist der Vereinsschwerpunkt nach wie vor das Kinder- und Jugendtraining mit entsprechender Wettkampftätigkeit. Die Teilnahme an den diversen Wettkämpfen, Turnieren und Meisterschaften auswärts, deren Zahl sich im vergangenen Jahr auf 18 belief, aber auch deren Organisation in Tiengen machen denn auch einen wichtigen Bereich des jährlichen Programms aus.
Mit 56 wurden nur halb so viele Gürtelprüfungen abgenommen wie in 2001, was auf die bereits erläuterten Gründe zurückzuführen ist, so der Sportwart Werner Polzer. Regelmäßig stehen im Kalender des Judoclubs zudem die Altpapiersammlung, die Vereinsmeisterschaft mit Nikolausfeier und die Teilnahme am Sportlerball.
Jugendwartin Sabine Wieland berichtete vor allem über das Jugendlager des Judo-Nachwuchses. Die von Franz Mutter geführte Kasse war ausgeglichen.
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Beim Punkt Wahlen gab der Vorsitzende Kurt Franz aus Zeitgründen sein Amt ab. Für ihn wurde Roland Gantert (Bild) gewählt, der dem Verein bereits seit 33 Jahren angehört. Wiedergewählt wurden die Schriftführerin Dagmar Göpfrich, der Kassier Franz Mutter und Jugendwartin Sabine Wieland. |
22 junge Judokas wurden für ihre sportlichen Erfolge geehrt. Besonders viele beziehungsweise hochkarätige Platzierungen bei Wettkämpfen und Turnieren errangen Nina Eckert, Ellen Polzer und Federico Riera. Erfolgreich waren aber auch Samuel Augustiny, Bianca und Michael Behrend, Hanna Eckert, Cara Fuchs, Julia Höffken, David Indlekofer, Christopher Klotz, Raphael und Jim Kuner, Julia Mutter, Tobias und Niklas Moser, Francesco Riera, Silvia Rudigier, Dominik Sutter, Mario Schleith, Sebastian Springer und Jonas Weber.
Eine Ehrung wurde auch den langjährigen Mitgliedern zuteil: Seit zehn Jahren im Verein sind Hans-Joachim Scholz, Pascal Rohrbach, Gerald Kappler, Carmen Probst und Andreas Isele. Auf 15 Jahre können Peter Nabitz, Lena Geng und Traugott Hahner zurückblicken. Für 20 Jahre wurden Maike Eitschberger und Martin Klemm geehrt, Friedegard Furmaniak ist schon seit 25 Jahren dabei. 30 Jahre Mitgliedschaft verzeichnen Gerhard Eckert, Martin Reiter, Hans Tröndle und Monika Böhler, während Bernd Pöllmann, Franz Mutter und Herbert Bannwarth mit 35 Jahren schon beinahe zum Urgestein des Tiengener Judoclubs zählen.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft im Judoclub Tiengen wurden Martin Klemm, Bernd Pöllmann, Herbert Bannwarth, Carmen Probst, Franz Mutter, Friedegard Furmaniak und Gerhard Eckert (von links).
(Südkurier, 25.03.2003)